GlossarWas heißt eigentlich "Abdomen" und was sind "Gonaden"? Mit Hilfe unseres Glossars können Sie die Bedeutung vieler medizinischer Fachwörter entziffern.

 

 

Abdomen, abdominal
Bauch, den Bauch betreffend, zum Bauch gehörend

Abusus
Mißbrauch, übermäßiger Gebrauch von Arzneimitteln oder von Genußmitteln (z.B. Alkohol).

Adenokarzinom
Bösartige Krebsgeschwulst, die von drüsenbildenden Körpergeweben ausgeht. Findet sich hauptsächlich im Bereich des Magen-Darm-Traktes, kann aber auch an anderen Organen wie z.B. der Lunge auftreten.

Adjuvante Therapie
Ergänzende Therapie nach vollständiger Entfernung eines Tumors. Bezieht sich im allgemeinen auf eine Chemo- oder Strahlentherapie, die die Verhinderung eines Rückfalls zum Ziel haben.

Affekt, affektiv
Gefühlswallung (meist kurz und abgrenzbar), das Gemüt betreffend.

Akinese
Bewegungslosigkeit, Bewegungsarmut.

Akut
Plötzlich einsetzend, heftig verlaufend, Gegensatz zu chronisch (lateinisch "scharf", "spitz").

Allogen
Aus dem griechischen „allos“ = anders, verschieden. Wird in der Medizin verwendet bei der Übertragung von Knochenmark, das von einem fremden Spender stammt. Dieses „andere“ Knochenmark wird vom Körper nur angenommen, wenn die Gewebemerkmale von Spender und Empfänger weitestgehend übereinstimmen.

Amenorrhoe
Ausbleiben der Menstruationsblutung: Man spricht von primärer Amenorrhö, wenn in der Pubertät die Periodenblutungen nicht von selbst beginnen, als sekundäre Amenorrhö wird das spätere Ausbleiben von Menstruationsblutungen für mehr als sechs Monate bezeichnet.

Aminosäure
Säuren, die zur Energiegewinnung, hauptsächlich aber zum Aufbau der Eiweiße dienen. Es gibt insgesamt 20 verschiedene, natürlich vorkommende Aminosäuren, die wie die Glieder einer Kette aneinandergereiht werden und so die Eiweißkörper formieren.

Ampulle
Kleines, luftdicht verschlossenes Glasröhrchen zum Aufbewahren von spritzfertigen Lösungen.

Anämie
Blutarmut. Findet sich häufig bei Krebserkrankungen und im Rahmen einer Chemotherapie, bei der die roten Blutkörperchen zugrunde gehen können.

Anamnese
Krankheitsvorgeschichte. Der Arzt fragt nach Art, Beginn und Verlauf der Beschwerden, um die Diagnose stellen zu können.

Anästhesie
Betäubung vor einem operativen Eingriff, um Schmerzfreiheit zu erreichen.

Anastomose
Operative Verbindung von zwei Körperteilen. Z. B. werden nach Entfernung von Darmabschnitten die verbleibenden Enden wieder aneinander genäht.

Angiographie
Darstellung von Gefäßen im Röntgenbild nach Einspritzen von Kontrastmittel. Damit kann man auch die Gefäße einer Krebsgeschwulst vor der Operation darstellen.

Antibiotikum
Medikament, das Bakterien abtötet bzw. ihre Vermehrung verhindert. Antibiotika haben keine Wirkung auf Viren.

Antigen
Substanz - oft ein Bruchstück eines Eiweißes -, die von Lymphozyten erkannt werden kann und die Vermehrung dieser Zellen, sowie deren Abwehrmechanismen auslöst.

Antikörper
(Eiweiß-) Bestandteile des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden fremde und körpereigene Stoffe wie z.B. Giftstoffe und Viren und machen sie unschädlich.

Arterie
Schlagader, Blutgefäß in dem das Blut vom Herzen weg in die verschiedenen Gewebe fließt. Gegensatz hierzu die Vene, in der das Blut zum Herzen zurückfließt.

Asymptomatisch
Ohne Symptome. Krebsleiden verlaufen oft lange symptomlos und werden deshalb meist zu spät erkannt.

Aszites
Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöhle; kann z.B. bei Tumorbefall des Bauchfells auftreten.

Ätiologie
Lehre von der Ursache von Krankheiten.

Autoimmunerkrankungen
Krankheiten, die ganz oder teilweise auf die Bildung von Antikörpern zurückzuführen ist, die den Gesamtorganismus oder einzelne Organe schädigen. Beispiele: Gelenkrheuma bzw. rheumatoide Arthritis (Gelenke), Typ-1-Diabetes (Bauchspeicheldrüse), Basedow-Krankheit (Schilddrüse), systemischer Lupus Erythematodes.

Autolog
Aus dem griechischen „autos“ = selbst aus dem Körper entstanden, nicht von außen eingebracht. Z.B. bei Knochenmarkstransplantation, wenn dem Betroffenen eigenes Knochenmark übertragen wird.

Benigne
Gutartig. Gutartige Tumoren wachsen nicht in Nachbargewebe ein, sondern verdrängen es nur und bilden keine Tochtergeschwülste.

Bildgebende Verfahren
Untersuchungsmethoden, die Bilder vom Körperinnern erzeugen wie Röntgen, Computertomographie, Kernspintomographie, Ultraschalluntersuchung, Knochenszintigraphie u.a.

Biopsie
Entnahme kleiner Gewebsproben für eine feingewebliche Untersuchung mit dem Mikroskop. Nach mehrfacher Vergrößerung wird das Gewebe auf Krebszellen und andere Auffälligkeiten hin untersucht.

Biosynthese
Bildung der einzelnen Elemente und Stoffe eines Organismus, z.B. der Kohlenhydrate, der Fette und der Eiweiße.

Biotechnologie
Oberbegriff für alle Techniken mit deren Hilfe lebende Organismen oder Zellen zur Herstellung bestimmter biologischer Moleküle genutzt werden.

Blutbild
Untersuchung der Zusammensetzung der Blutzellen nach Art und Anzahl. Gibt Hinweise auf entzündliche Prozesse, Krebsleiden, Mangelerscheinungen u.a.

Blutplasma
Blutflüssigkeit, die nicht geronnen ist, da ein Hemmstoff der Blutgerinnung zugegeben wurde.

Blutsenkungsgeschwindigkeit Abk. BSG.
Die festen Bestandteile des Blutes setzten sich infolge ihres Gewichtes in einem stehenden Röhrchen vom flüssigen Anteil des Blutes nach unten ab. Läßt man Blut 1 Stunde in einem senkrechten Gefäß stehen, kann man anhand einer Skala ablesen, wie weit sich die festen Bestandteile abgesetzt haben. Die BSG ist bei verschiedenen Erkrankungen erhöht wie z.B. bei Entzündungen, Rheuma oder Krebserkrankungen.

Bösartig
Bösartige Tumoren wachsen infiltrierend und zerstörend in andere Gewebe ein und können Tochtergeschwülste (Metastasen) in entfernten Körperregionen bilden.

Bradykardie
Langsame Schlagfolge des Herzens. Beim Erwachsenen unter 60 Schläge pro Minute.

Bronchoskopie
Untersuchung der großen und kleinen Bronchien mit einem biegsamen, röhrenförmigen, optischen Instrument, dem sogenannten Bronchoskop. Bei dieser Untersuchung können Gewebswucherungen erkannt und kleine Proben zur feingeweblichen Untersuchung entnommen werden.

Bypass
Blutumleitung bei Gefäßverschlüssen oder hochgradigen Gefäßverengungen. Durch Bypass-Operationen werden künstliche oder natürliche Gefäße (z.B. Venen) so in das ursprüngliche Gefäß eingesetzt, daß das Blut vor dem Gefäßverschluss in das Umgehungsgefäß eintritt und dahinter in seine alte Strombahn wieder eintritt. Beispiel: Bypass-Operation bei Durchblutungsstörung des Herzens.

Ca
Im medizinischen Bereich gebräuchliche Abkürzung für Karzinom (=bösartiger Tumor).

CCT
Craniales Computertomogramm: Computertomogramm des Schädels.

Chemotherapie
Medikamentöse Behandlung von Krebs mit zellwachstumshemmenden Substanzen (Zytostatika). Da die Wachstumshemmung auch gesunde Zellen betrifft, kommt es zu Nebenwirkungen wie Haarausfall, Durchfall usw.

Cholesterin
Substanz aus der Gruppe der Fette. Cholesterin kommt im gesamten Organismus vor und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Gallensäuren, von Zellwänden und beim Aufbau von Hormonen. Cholesterin wird zum Teil aus der Nahrung aufgenommen (z.B. im Eigelb), zum Teil aber auch vom Körper selbst gebildet.

Chromosomen
Bestandteile des Zellkerns, welche die genetische Information (Gene) tragen. Viele Erbkrankheiten beruhen auf strukturellen Veränderungen von Chromosomen oder Abweichungen von der normalen Chromosomenzahl (Chromosomenaberrationen). Chromosomen des ungeborenen Kindes können durch eine Amniozentese analysiert werden.

Chronisch
Sich langsam entwickelnd, langsam und über lange Zeit verlaufend.

Coloskopie
Siehe Koloskopie

Computertomographie
Computergestützte Röntgenuntersuchung mit Schnittbilddarstellung des Körpers in dünnen Schichten. Anhand dieser dünnen Längs- und Querschnitte können krankhafte Gewebsveränderungen im Körper genau dargestellt werden.

CT
Gebräuchliche Abkürzung für Computertomographie.

CTG
Siehe Kardiotokogramm

C-Zellen
Zellen im Schilddrüsengewebe, die das Hormon Calcitonin produzieren. Von den C-Zellen können bösartige Schilddrüsengeschwülste ihren Ausgang nehmen.

 

Degeneration
Entartung zellulärer Strukturen oder Funktionen infolge Schädigung der Zelle. Beispiel: Arthrose als degenerative Gelenkerkrankung.

Dehydratation
Austrocknung infolge Wassermangels.

Diagnose
Nachweis bzw. Benennen einer Erkrankung

Diagnostik
Gesamtheit der Untersuchungen, die der Feststellung oder genaueren Klärung einer Erkrankung dienen.

Dialyse
Siehe Hämodialyse

Differentialdiagnose
Erörterung bzw. Abgrenzung der verschiedenen Krankheiten, die als Ursache für eine Gesundheitsstörung, bzw. vorliegende Krankheitszeichen (Symptome) in Frage kommen.

Differenzierung
Maß für den Ausreifungsgrad von Tumorzellen im Vergleich zur normalen Zellstruktur. "Gut differenzierte" Tumorzellen sind den normalen, reifen Zellen vergleichsweise ähnlich. "Undifferenzierte" Krebszellen hingegen weisen kaum noch Ähnlichkeiten mit dem Ursprungsgewebe auf.

DNA
In der DNA (engl.: Desoxyribonucleic acid; dt.: Desoxyribonukleinsäure, DNS), einer langen, zu einer Doppelhelix verdrillten Molekülkette, ist der genetische Code festgelegt. Sie ist aus Grundbausteinen, den Nukleinsäuren, zusammensetzt und kommt in allen chromosomenhaltigen Zellen vor.
Dysplasie, dysplastisch Allgemein: Fehlbildung. Bezeichnet Gewebe, das nicht normal entwickelt ist. Dysplasien sind Krebsvorstufen.

EEG
Siehe Elektroenzephalogramm

EKG
Siehe Elektrokardiographie

Elektroenzephalogramm (EEG)
Ableitung der Hirnströme.

Elektrokardiographie (EKG)
Verfahren zur Registrierung der elektrischen Aktivität des Herzens, die von der Körperoberfläche abgeleitet wird. Varianten sind das Belastungs-EKG und das Langzeit-EKG.

Embolie
Akuter Verschluss eines Blutgefäßes z.B. durch Gerinnsel. Kann lebensbedrohlich sein, wenn dadurch größere Körpergewebe von der Blutversorgung abgeschnitten werden wie z.B. bei einer Lungenembolie.

Endogen
Körpereigen oder im Körperinneren entstehend.

Endokrine Drüsen
Organe, welche Hormone in den Blutkreislauf absondern und dadurch verschiedene Vorgänge im Körper regulieren.

Endoskop
Meist biegsames, röhrenförmiges Instrument mit Lichtquelle, mit dem Hohlorgane und Körperhöhlen untersucht werden können. Über einen speziellen Kanal im Gerät können gleichzeitig Gewebeproben mit einer kleinen Zange entnommen werden.

Entartung
Veränderung der Gewebestruktur von gutartig zu bösartig.

Enzyme
Eiweißstoffe, die im Körper für viele Stoffwechselprozesse und chemische Reaktionen notwendig sind.

Epidemie
Massenhaftes Auftreten einer Krankheit, insbesondere einer Infektionskrankheit, in einem begrenzten Gebiet und Zeitraum.

Epidemiologie
Lehre von der Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten in Bevölkerungsgruppen anhand statistischer Daten z.B. um Hinweise auf Krankheitsursachen und Risikofaktoren zu gewinnen.

Epithel
Deckgewebe, z.B. an Haut, Schleimhäuten oder Hohlorganen.

ERCP
Abkürzung für „endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatikographie“. Bei dieser Methode wird das Gangsystem der Galle und der Bauchspeicheldrüse mit einem Röntgenkontrastmittels dargestellt. Auf diese Weise sieht man unter dem Röntgenschirm Abflusshindernisse in diesem Bereich wie z.B. Steine oder Tumoren.

Erythrozyten
Rote Blutkörperchen, die Sauerstoff binden und im Blutkreislauf transportieren.

Fernmetastase

Tochtergeschwulst eines bösartigen Tumors in einem entfernt gelegenen Organ oder Körperteil.

Fistel
Unnatürliche gangförmige Gewebsverbindung, die zwischen einem Hohlorgan und der Körperoberfläche entstehen kann. Eine Fistel kann auch innere Organe verbinden. Problematisch sind Fisteln, da sie sich häufig entzünden und schwer zu behandeln sind.

Floride
(Auf-) blühend.

Fokal
Von einem Herd ausgehend.

Follikel
Ansammlung von Bläschen, die als Schutz und Nahrung eine anatomische Struktur umgeben. Die Follikel in den Eierstöcken umschließen die sich entwickelnden Eizellen. Beim Eisprung reißt der Follikel auf und entlässt eine Eizelle.

Fraktur
Knochenbruch. Kann als sogenannte „pathologische Fraktur“ bei Knochenmetastasen auftreten.

Galaktorrhoe
Milchproduktion ohne Schwangerschaft, häufig auf einen Überschuss des Hormons Prolaktin zurückzuführen.

Gastrointestinaltrakt
Magen-Darm-Trakt.

Gastroskopie
Untersuchung des Magens mit einem biegsamen röhrenförmigen Instrument mit Lichtquelle auf Entzündungen, Geschwulstbildungen u.ä.

Gefäße
Im medizinischen Sprachgebrauch sind die Blutgefäße gemeint. Es gibt zwei Arten: die Arterien, die das Blut vom Herzen weg in die einzelnen Organe und Gewebe führen und die Venen, die das Blut zum Herzen zurückbringen.

Gen
Eine Einheit der DNA, die die Erbinformation für ein bestimmtes Eiweiß enthält.

Gentherapie
Neues Verfahren zur Behandlung von Tumorerkrankungen, das sich derzeit jedoch erst in einem Versuchsstadium befindet. Es sind verschiedene Therapieansätze in Erprobung, über die noch keine genauen Aussagen gemacht werden können.

Gestationsdiabetes
erstmaliges Auftreten einer Zuckerkrankheit während der Schwangerschaft.

Gonaden
Drüsen, durch die die Fortpflanzungszellen produziert werden (bei der Frau die Eierstöcke, beim Mann die Hoden).

Grading
Einteilung von Tumorzellen und Tumorgeweben nach ihrem Differenzierungsgrad. Der Wert (meist G1 bis G4) beschreibt, wie stark die Krebszellen von gesunden, reifen (differenzierten) Zellen abweichen. Man schließt daraus auf den Grad der Bösartigkeit des Tumors.

Halluzinationen
Sinnestäuschungen.

Hämodialyse
Blutwäsche. Versagt die Nierentätigkeit, wird dem Körper über einen Gefäßzugang Blut entnommen. Dieses durchströmt das Dialysegerät, wobei harnpflichtige Substanzen - insbesondere Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin -, aber auch Wasser aus dem Blut entfernt werden. Anschließend wird das gereinigte Blut dem Patienten wieder zugeführt.

Hämoglobin
Roter Blutfarbstoff. Enthält als Hauptbestandteil Eisen, deshalb kommt es bei Eisenmagel zu einem Absinken des roten Blutes und zur Blutarmut.

Hämoptoe
Bluthusten. Kann bei schweren Bronchialinfekten, chronischen Lungenerkrankungen oder Tumoren der Atemwege auftreten.

Histologie
Lehre vom Feinbau der Körpergewebe

Histologisch
Feingeweblich. Bei der histologischen Untersuchung werden Gewebe unter dem Mikroskop untersucht und so z.B. Krebszellen oder ihre Vorstufen nachgewiesen.

Homöopathie
Therapieprinzip, bei dem pflanzliche und mineralische Substanzen in Kugel- oder Tropfenform in minimaler Dosierung verabreicht werden. Die Homöopathie wird von vielen Schulmedizinern angezweifelt, da bisher keine eindeutige Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde.

Hormone
Substanzen, die von speziellen Zellen einiger Organe, z.B. den endokrinen Drüsen abgesondert werden. Hormone fungieren als chemische Botenstoffe bei der Regulierung von Stoffwechselprozessen im gesamten Organismus.
Hormonrezeptoren Hormonrezeptoren (z.B. Östrogen- und Progesteronrezeptoren) sind von besonderer Bedeutung bei Brustkrebs. Sind diese Rezeptoren im Tumorgewebe nachweisbar, kann man mit der Gabe von weiblichen Sexualhormonen das Tumorwachstum durch Blockade der Rezeptoren bremsen. Man spricht in diesem Fall von rezeptorpositiven Tumoren. Bei diesen Brustkrebsarten besteht eine bessere Prognose als bei den Tumoren ohne Hormonrezeptoren.

Hyperplasie
Überschießende, gutartige Zellvermehrung eines Gewebes.

ICD
International Classification of Diseases; internationale Klassifikation von Krankheitsbildern.

Ikterus
Gelbliche Verfärbung von Haut und Schleimhäuten bei Leber-, Galle- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen. Ursächlich können der Gelbsucht Entzündung, Gallensteine oder tumoröse Prozesse zugrunde liegen.

Ileus
Darmverschluss. Lebensbedrohlicher Zustand, da es durch den Verschluss zu einer massiven Überdehnung des Darmes mit der Gefahr eines Durchbruchs kommen kann. Ursache eines Ileus können Dickdarmtumoren sein.

Immunsuppression
Unterdrückung oder Abschwächung von Immunreaktionen. Kommt beispielsweise bei Chemo- oder Strahlentherapie vor.

Implantation
Einnistung, Einpflanzung

Indikation
Grund für das Ergreifen ärztlicher Maßnahmen hinsichtlich Abklärung bzw. Behandlung eines Patienten.

Infarkt
Rasches Zugrundegehen von lebendem Gewebe als Teil eines Organs oder ganzer Organe durch plötzlich eintretenden Sauerstoffmangel. Beispiele: Schlaganfall, Herzinfarkt.

Infiltrativ / invasiv
Bedeutet bei Tumoren: in das umliegende Gewebe einwachsend und dieses zerstörend.

Infusion
Zufuhr von Flüssigkeiten z.B. Chemotherapeutika, im allgemeinen in das Venensystem.

Injektion
Verabreichung einer Flüssigkeit oder eines Medikaments mit Hilfe einer Spritze. Die Injektion kann z.B. subcutan (unter die Haut), intramuskulär (in einen Muskel) oder intravenös (in eine Vene) erfolgen.

Inkontinenz
Bezeichnet die Unmöglichkeit, die Stuhl- oder Urinentleerung willkürlich zu steuern.

Inkubationszeit
Zeitspanne zwischen Infektion und Ausbruch einer ansteckenden Erkrankung. Die Inkubationszeiten sind von Krankheit zu Krankheit verschieden und schwanken von wenigen Stunden bis mehrere Jahre.

Insuffizienz
Ungenügende Funktion bzw. Leistung eines Organs.

Intramuskulär
Verabreichung eines Medikamentes oder einer Flüssigkeit in einen Muskel (meist Gesäß- oder Oberarmmuskel).

Intravenös
Verabreichung eines Medikamentes oder einer Flüssigkeit in eine Vene.

Kachexie
Zustand der Auszehrung des Organismus mit extremer Abmagerung, Kräfteverfall und zunehmender Störung der Organfunktionen. Findet sich als Begleiterscheinung bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen.

Kanzerogen, karzinogen
Krebsauslösender oder krebsbegünstigender Stoff.

Kapillare
Die Kapillare gehört als ganz feines Gefäß zu einem Netzwerk vieler kleiner Gefäße, die den gesamten Körper durchziehen. Hier finden alle lebenswichtige Austauschvorgänge zwischen Blut und Gewebe statt, z.B. die Abgabe von Sauerstoff an das Gewebe oder die Abgabe von Stoffwechselabfallprodukten an das Blut. Das Blut sammelt sich danach im venösen System und wird dem Herzen und der Lunge zur "Wiederaufbereitung" zugeführt.

Kardiotokogramm (CTG)
Aufzeichnung der fetalen Herzschlagfrequenz und gleichzeitig der Wehentätigkeit in der Spätschwangerschaft und während der Geburt zur Überwachung des Feten

Karzinom
Bösartige Krebsgeschwulst, die von Deckgeweben der Haut, Schleimhaut oder Drüsengewebe ausgeht.

Keloid
Vermehrte Bindegewebseinlagerung führt zu einer wuchernden, roten, juckenden Narbe, die in das gesunde Gewebe hineinreicht. Ursächlich liegt u.a. eine Störung des Aminosäurestoffwechsels zugrunde.

Kernspintomographie
Auch Magnetresonanztomographie, MRT. Bildgebende Untersuchungsmethode mit einem röhrenförmigen Gerät, in dem starke, veränderliche Magnetfelder erzeugt werden. Die Kernspintomographie eignet sich besonders gut zur Darstellung von Weichteilen und verursacht keine Strahlenbelastung. Problematisch ist sie durch die Enge der Röhre, durch die es bei manchen Menschen zu Panikattacken kommen kann.

Knochenszintigraphie
Bildliche Darstellung des Skeletts mit Hilfe von radioaktiven Substanzen (Technetium-Verbindung), die sich in erkranktem Knochengewebe anreichern.

Koloskopie
Untersuchung des Darmes mit Hilfe eines biegsamen optischen Instrumentes. Während der Untersuchung können über dieses Gerät kleine Gewebsproben entnommen werden.

Kontrastmittel
Substanz zur Erhöhung des Kontrastes in Röntgenbildern oder anderen bildgebenden Verfahren. Kann in ein Blutgefäß gespritzt oder geschluckt werden. Dadurch werden Strukturen sichtbar, die sich sonst kaum darstellen lassen.

Kurative Therapie
Behandlung mit Heilungsabsicht. Steht im Gegensatz zur palliativen Therapie bei unheilbaren Krebserkrankungen, die vor allem der Symptomlinderung dient.

Laparaskopie

Untersuchung der Bauchhöhle und ihrer Organe mit einem Endoskop, das durch die Bauchdecke eingeführt wird.

Leukozyten
Weiße Blutkörperchen, die der Immunabwehr dienen.

Lipide
Oberbegriff für sämtliche Fettarten.

Liquor
Flüssigkeit, die das gesamte Gehirn und Rückenmark umgibt. Der Liquor kann mit einer dünnen Nadel abpunktiert und auf Veränderungen untersucht werden, die Rückschlüsse auf Erkrankungen des Gehirns und der Nerven erlauben.

Lymphozyten
Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die als Träger immunologischer Funktionen von zentraler Bedeutung für die körpereigene Abwehr sind. Man unterscheidet B- und T-Lymphozyten, mit jeweils unterschiedlichen Aufgaben.

Magnetresonanztomographie
Siehe Kernspintomographie.

Malignität, maligne
Bösartigkeit. Bösartige Tumoren wachsen verdrängend in andere Gewebe ein und können Tochtergeschwülste (Metastasen) in entfernten Körperregionen bilden.

Malignom
Bösartiger Tumor.

Manifestation
Offenbar-Werden einer Erkrankung. Manche Krankheiten bleiben lange Zeit verborgen und treten erst unter besonderen Umständen in Erscheinung.

Membran
Zellhaut, Grenzfläche

Menopause
Ausbleiben der Menstruation, erfolgt normalerweise zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr einer Frau

Metabolit
Jeder im Stoffwechsel (Metabolismus) umgesetzte Stoff, Zwischenprodukt beim Stoffwechsel.

Metastase
Tochtergeschwulst. Entsteht durch Abwandern von bösartigen Zellen aus einem Tumor über Blut- oder Lymphwege. Fernmetastasen sitzen entfernt vom Ersttumor in anderen Organen (Organmetastasen) bzw. Körperteilen. Lymphknotenmetastasen entstehen, wenn Tumorzellen mit dem Lymphstrom in Lymphknoten verschleppt werden und dort einen neuen Tumor bilden.

Morbus
Krankheit.

MRT
Siehe Kernspintomographie.

Mukus
Schleim.

Mutation
Schädigung des genetischen Codes der Keimzellen oder der DNA von Körperzellen.

Myelographie
Röntgenuntersuchung des Wirbelkanals. Durch Spritzen eines Kontrastmittels in den Wirbelkanal stellt sich dieser unter dem Röntgenschirm besser dar und man kann tumoröse Prozesse besser erkennen.

Nekrose
Absterben von Gewebe.

Neoadjuvante Chemotherapie
Chemotherapie vor der operativen Entfernung eines Tumors. Dient der Verkleinerung des Tumors vor der Operation, um ihn besser entfernen zu können.

Neoplasie, Neoplasma
Gewebsneubildung, die in der Regel bösartig ist

Nephrogramm
Röntgendarstellung der Niere durch in die Vene und von der Niere ausgeschiedene Kontrastmittel.

Nervenleitgechwindigkeit
Geschwindigkeit mit der ein Nerv eine Erregung an ein bestimmtes Ziel weiterleitet. Bei Beschädigung eines Nerven verringert sich die Geschwindigkeit mit der elektrische Erregungen vom Gehirn an den Muskel weitergeleitet werden.

NMR
Siehe Kernspintomographie.

Nucleus
Kern.

Obstruktion
Verschluss eines Hohlorgans, z.B. eines Blutgefäßes, Darmabschnittes oder eines Atemwegs aus verschiedener Ursache.

Ödeme
Schmerzlose Schwellungen, meist der Extremitäten infolge Ansammlung wässriger Gewebeflüssigkeit. Ödeme treten häufig im Rahmen einer Schwangerschaft auf.

Oral
Dem Mund zugehörig. Oral einzunehmende Medikamente sind solche, die über den Mund aufgenommen, d.h. geschluckt werden.

Osteolyse
Auflösung von Knochensubstanz durch Entzündung oder Knochenmetastasen.

Oxygenierung
Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff. Im Rahmen der Atmung fließt sauerstoffarmes (venöses) Blut durch die Lunge und wird dort mit Sauerstoff beladen, also zu sauerstoffreichem (arteriellem) Blut. Erkrankungen des Gefäßsystems oder der Lunge können die Oxygenierung beeinträchtigen.

Palliative Therapie
Therapie zur Linderung von Symptomen oder zur Verhütung von Komplikationen bei unheilbaren Krebserkrankungen.

Pandemie
Weltweite Epidemie

Parenteral
Zufuhr von Medikamenten o.a. unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes, z.B. durch Infusion ins Blut.

Parietal
Seitlich, wandständig, zum Scheitelbein gehörig.

Pathogenese
Entstehung und Entwicklung eines krankhaften Geschehens.

Pathologisch
Krankhaft.

PCR
Polymerase Kettenreaktion (engl.: Polymerase Chain Reaction); Methode zur Vermehrung kleinster DNA-Mengen im Reagenzglas. Heute u.a. eingesetzt bei der Erkennung von Krankheitserregern, Erbkrankheiten und beim genetischen Fingerabdruck.

Peptid
Bruchstück eines Proteins; kurzes Molekül aus mehreren Aminosäuren.

Perforation
Durchbruch eines Organes.

Plasma
Siehe Blutplasma.

Plattenepithel
Gewebe der Haut, das aus flachen Zellen besteht.

Polypen
Gutartige, pilzförmige Wucherungen auf Schleimhäuten. Finden sich häufig im Magen-Darm-Trakt oder aber in der Nase. Polypen können zu Krebs entarten und sollten deshalb entfernt werden.

Polypeptid
Molekül aus mehreren Aminosäuren.

Prädisponierend
Faktoren, die die Entstehung einer Krankheit begünstigen.

Pränatal
Vor der Geburt.

Prävention
Vorbeugung einer Krankheit durch verschiedene Maßnahmen.

Progression, progredient
Fortschreiten der Erkrankung.

Proliferation
Vermehrung von Zellen oder Gewebe.

Prophylaxe
Maßnahmen zur Verhütung von Erkrankungen, zum Beispiel durch vorbeugende Behandlung oder Impfung.

Protein
Eiweiß; Molekül das aus einer Vielzahl Aminosäuren bzw. aus einem oder mehreren Polypeptiden besteht; dient als Strukturmaterial oder Enzym der Zelle.

Psychomotorik
Durch psychische Vorgänge geprägte Gesamtheit des Bewegungsablaufes.

pTNM
Klassifikation einer Krebserkrankung nach Begutachtung von Tumorgewebe durch den Pathologen. Dabei steht pT für Primärtumor, N für Nodus (Lymphknoten) und M für Metastasen.

Radiatio
Bestrahlung.

Radiotherapie
Synonym für Strahlentherapie. Behandlung eines Tumors mit radioaktiven Strahlen mit dem Ziel, die Tumormasse zu verkleinern.

Regression
Rückbildung von z.B. Tumorgewebe.

Rehabilitation
Maßnahmen zur Wiedereingliederung in Beruf und Privatleben nach einer Erkrankung und Wiederherstellung der Gesundheit und körperlicher Fähigkeiten durch Übungsbehandlung, Prothesen und/oder apparative Hilfsmittel.

Rekombinantes Protein
Eiweiß, das durch Gentechnologie hergestellt wurde; z.B. rekombinantes Insulin.

Rektoskopie
Spiegelung des Mastdarms mit einem biegsamen Instrument mit einer Lichtquelle. Neben der Beurteilung der Darmschleimhaut können dabei auch kleine Gewebeproben entnommen werden.

Remission
Vorübergehende oder dauerhafte Rückbildung von Krankheitszeichen bzw. Tumormasse.

Resektion
Chirurgische Entfernung von krankem Gewebe oder Organteilen.

Resistenz, resistent
Unempfindlichkeit gegenüber einer Behandlung, z.B. von Tumorzellen gegen eine Chemotherapie oder von Bakterien gegen Antibiotika.

Resorption
Aufnahme von Stoffen durch die Haut oder die Schleimhäute, z.B. die Darmschleimhaut, in die Blutbahn.

Reversibel
Beschreibt einen Zustand, der umkehrbar ist.

Rezidiv
Rückfall. Wiederauftreten einer Krankheit nach einer symptomfreien Periode.

Risikofaktoren
Umstände oder Einflüsse, die das Entstehen einer Erkrankung begünstigen.

Röntgenstrahlung
Elektromagnetische Wellen mit kurzer Wellenlänge, die in der Medizin zur Durchleuchtung des Körpers (Röntgenbild) oder zur Bestrahlung von Tumoren genutzt werden.

Screening
Reihenuntersuchung einer Bevölkerungsgruppe zur Entdeckung von Erkrankungen mit einfachen, nicht belastenden Methoden.

Sedierung
Beruhigung, in eine Schläfrigkeit versetzen.

Serum
Flüssige Bestandteile des Bluts, nach Entfernung von Blutzellen und Gerinnungsfaktoren.

Somatisch
Körperlich.

Sonographie
Ultraschalluntersuchung. Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Schallwellen unhörbar hoher Frequenz innere Organe auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden können. Es tritt keine Strahlenbelastung auf.

Sputum
Auswurf. Anhaltender oder blutiger Auswurf kann ein Hinweis auf Lungenkrebs sein.

Staging
Stadienbestimmung einer Krebserkrankung: Bestimmung der Größe des Ersttumors und seiner Ausbreitung innerhalb des befallenen Organs sowie des Befalls von Lymphknoten und anderer Organe. Die Einteilung der Tumorstadien ist standardisiert; bei den meisten Tumorarten wird das TNM-System verwendet. Das Staging dient der Auswahl der am besten geeigneten Behandlung.

Stammzellen
Zellen, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befinden und sich noch in verschiedene Zelltypen differenzieren können; Stammzellen findet man in vielen Organen.

Stenosen
Engstellen in Hohlorganen oder Gefäßen, die beispielsweise durch einen Tumor oder Auflagerungen in den Gefäßen entstehen können.

Steril
Keimfrei; frei von lebenden Zellen

Strahlentherapie
Verwendung von ionisierenden Strahlen in der Krebstherapie. Durch die Bestrahlung von Krebszellen gehen diese zugrunde. Nicht alle Krebsarten sprechen auf diese Behandlung an.

Symptom
Vom Betroffenen wahrgenommenes Krankheitszeichen.

Syndrom
Krankheitsbild mit einem charakteristischen Muster verschiedener Krankheitszeichen und Befunde.

Systemische Therapie
Therapie, die den ganzen Körper erfasst. In der Krebstherapie die medikamentöse Behandlung mit Zytostatika oder Hormonpräparaten.

Szintigraphie
Bildgebendes Verfahren, mit dem sowohl Funktion von Organen (z.B. Schilddrüse) als auch Lokalisation von Prozessen (z.B. Entzündungsherd in Knochen) mit Hilfe von radioaktiv markierten Stoffen sichtbar gemacht werden können.

Tachykardie
Erhöhte Schlagfrequenz des Herzens. Beim Erwachsenen mehr als 100 Schläge pro Minute.

Teratogen
Zur Entstehung von Fehlbildungen führend.

Thorakoskopie
Untersuchung des Brustraumes mit einem meist starren Endoskop, mit dem auch kleine Gewebeproben entnommen werden können.

Thorax
Brustkorb, Brustraum.

Thrombose
Blutgerinnsel innerhalb von venösen Blutgefäßen. Dieses kann zum Verschluss des Blutgefäßes führen. Ursachen für eine Thrombose sind eine gesteigerte Blutgerinnung, ein verzögerter Blutabfluss und Gefässwandveränderungen.

Thrombozyten
Blutplättchen. Kleine Blutbestandteile, die eine frische Wunde innnerhalb weniger Minuten abdichten.

TNM-Klassifikation
Stadieneinteilung eines Tumors. Siehe pTNM-Klassifikation.

Tonus
Spannungszustand, z.B. eines Muskels.

Toxizität, toxisch
Giftigkeit einer Substanz, zum Beispiel eines Zytostatikums.

Trauma
Schädigung eines Organismus durch Einwirkung von außen, entweder im Sinne der körperlichen Verletzung, z.B. durch einen Schlag, oder der seelischen Schädigung, z.B. durch die Krankheit eines nahestehenden Menschen.

Tumor
Geschwulst durch Wucherung von Zellen, die der normalen Wachstumskontrolle entzogen sind. Tumoren können gutartig oder bösartig sein.

Ulkus
Geschwür, z.B. in inneren Organen wie Magengeschwür oder auf der Haut als sogenanntes offenes Bein bei Durchblutungsstörungen.

Ultraschall
Synonym: Sonographie. Bildgebendes Verfahren, bei dem mit Schallwellen unhörbar hoher Frequenz innere Organe auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden können.

Vene
Blutgefäß, in welchem das Blut zum Herz hin transportiert wird. In den Venen herrscht in aller Regel ein niedriger Blutdruck, deswegen wird das venöse System auch Niederdruck-System genannt.

Virus
Sehr kleiner Krankheitserreger, der sich nicht eigenständig vermehren kann, sondern auf einen fremden Wirtsorganismus angewiesen ist. Viren "missbrauchen" dessen Zellen zur eigenen Vermehrung. Diese Zellen stehen dem Wirtsorganismus dadurch nicht mehr zur Verfügung und sterben teilweise auch ab.

Vitamine
In kleinsten Mengen wirkende lebensnotwendige Nährstoffe. Die meisten Vitamine wirken als Bestandteile von Substanzen, die in der Steuerung des Stoffwechsels wichtige Funktionen haben.

Zyanose
Blaufärbung von Lippen und Haut wegen eines verminderten Sauerstoffgehalt des Blutes.

Zyste
Flüssigkeitsgefüllte kugelförmige Geschwulst, die von einer Kapsel umgeben ist. Zysten sind immer gutartig und bedürfen in den meisten Fällen keiner Therapie.

Zystoskopie
Spiegelung der Blase mit einem starren Endoskop, um krankhafte Veränderungen in der Blase festzustellen.

Zytologie
Mikroskopische Untersuchung von Zellmaterial auf krankhafte Veränderungen.

Zytostatika
In der Chemotherapie verwendete Medikamente, die das Wachstum von Krebszellen hemmen. Da diese Medikamente nicht zwischen Tumorzellen und gesunden Gewebe unterscheiden können, werden auch normale Zellen geschädigt. Dies führt dann zu Nebenwirkungen wie Haarausfall, Durchfall usw.